Saturday, 1. November 2008

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Eine meiner Lieblingskolumnen ist "The New Vegetarian", erstmals entdeckt im Guardian letzte Woche und gleich mit Freude festgestellt, dass sie im Netz steht.

Der Apfel fällt nicht weit von der Fliege



Wo wir gerade bei jungen Kanadiern sind. Brandon Cronenberg scheint in die Fußstapfen von Papa David treten zu wollen. Beim En Route Student Film Festival 2008 in Toronto ist Broken Tulips auf jeden Fall vom Publikum in die Entausscheidung gewählt worden. (via blogto)

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Heute abend nach Stress und Stress einen Abend Auszeit genommen und Filme geschaut. Erst "Study of Terror", dann kanadische Jugenderzählungen. Interessant, wie eigentlich alle Tropen einer Mittelschichtserzählung dort vorkommen - gefördert vom NFB.

Thursday, 30. October 2008

Lieber Florian Illies,

gewittrig ist keine gute Metapher für Gedichte....

Warum warten?

When I reach 40, I hope to have cleansed myself of all creativity.




Sunday, 26. October 2008

Mehrwert Zeit

Zeitmanagement für Anarchisten, das ist ja auch mal eine schöne Idee.

Monday, 20. October 2008

Börsenkrisenrandnotizen



Gibt es eigentlich einen Kommentator, der zum Rettungspaket der Bundesregierung angemerkt hat, dass die dort formulierten Bedingungen an die Banken letztendlich nur eine staatliche Auflage zur erfolgreicheren Betriebsführung sind?

Saturday, 18. October 2008

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Gestern abend mal wieder gemerkt, wie schnell sich Wünsche ändern. Vor ein paar Jahren wäre das meine Idealvorstellung von einem gelungenen Abend gewesen - eine alte Fabrikhalle, ein paar Gesichter im Laptopschein, Kunst und Bier. Und bis auf letzteres wirkte gestern alles ein wenig schal - die Appropriationskunst, die Glühäpfel und diese endlos verhallten Synthesizerflächen. Kunst für eine Welt, in der alle Grafikdesigner, aber keiner morgens Fischer sein kann.

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Ich habe halt so eine Warnung hingestellt, also entweder die Uni lernt,
dass sie jetzt zum zweiten Mal proprietarisiert worden ist, ein Mal
durch Gutenberg und den Staat und jetzt durch die Software und das
Pentagon, und sie muss sich halt was besseres einfallen lassen und eine
Art von Metametametawissen darüberlegen, wenn sie dieses Wissen nicht
mehr hat. Oder sie wehrt sich und besteht darauf, dass einige
Essentials des Wissens Open Source bleiben. Ich würde denken, das wäre
der Untergang - wirklich das wäre der Untergang des Abendlandes wenn
man jetzt die Analysis, den Calculus dx nach dy, wenn man das
patentieren dürfte.

Tuesday, 14. October 2008

Noch mehr Bankenkrisenrandnotizen


Was mir in den letzten Tagen immer wieder mal aufgefallen ist, ist, wie wenig unerklärlich der Bankencrash eigentlich zu sein scheint. Man ist schnell mit Rettungsrezepten bei der Hand und ein neues Paradigma wie bei der großen Depression, die ja bekanntlich den Keysianismus erst hervorbrachte, ist nirgendwo in Sicht. Die Krise scheint begreifbar und zwar mit Begriffen, die ihr vorhergehen.

Monday, 13. October 2008

Bankenkrise Director's Cut

"Was ist der Bankeneinbruch gegen die Gründung einer Bank" (P.Steinbrück)

Disobedience - the Snail Way

Manchmal ist es ja tatsächlich ein wenig beruhigend, wenn der Frienenemy Google auf für Nicht-Techies wie mich nachvollziehbar wird. So geschehen im Fall von Johannes Grenzfurthner, dessen Google Talk wohl nicht auf YouTube zu sehen sein wird:
I asked a friend at Google and it seems a director in the Global Communications and Public Affairs office does not think the content of my talk is appropriate for uploading to YouTube. Quote: "Given the level of profanity, sexual content, and shocking images in it, I do not think it is appropriate for the Google Tech Talks channel on YouTube."
Um diesen Umstand zu ändern, schlägt er übrigens eine wohlbekannte Alternative vor. Man beschwere sich doch bitte - am besten per Post: "snail mail freaks techies out"

Sunday, 12. October 2008

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Neoclassical economics borrows its models from a 19th century physics that physicists do not accept any more (as Robert Nadeau points out).
In the real world, there is no such thing as a perfect match of supply
and demand in which the markets are cleared. Indeed, conditions that
are far from any equilibrium, and in which (for instance) large amounts
of productive capacity lie fallow and unutilized, while large numbers
of people remain in a state of deprivation, can in many circumstances
become self-perpetuating: this is something that Keynes understood over
seventy years ago, but that was forgotten in the recent spate of
“irrational exuberance.”

Tropige Trauben ?

"This is fiction that owes no allegiance to things as they are." (David Grubbs)

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